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Daten und Fakten

Wie viel Nudeln essen wir? Was sind die beliebtesten Nudelsorten?

Nudeln stehen bei Deutschlands Verbrauchern hoch im Kurs: 9,5 Kilogramm Nudeln pro Kopf wurden 2020 verbraucht. Das entspricht knapp 200 Gramm pro Woche. Die Süddeutschen essen sie häufiger als die Norddeutschen. Familien kaufen sie öfter, schließlich sind Nudeln das Lieblingsessen der meisten Kinder.

Teigwaren sind auch deshalb so beliebt, weil jeder sie schnell und unkompliziert zubereiten kann. Sie liegen im Trend, auch weil Verbraucher zunehmend Convenience-Produkte bevorzugen. Hochwertige, frische Fertiggerichte wie Nudeln mit ihrer Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten erfüllen sowohl das Bedürfnis nach Zeitersparnis als auch nach Genuss im hektischen Alltag. Nudeln gehören damit zu den ältesten Convenience-Produkten der Welt.

1990 aßen die Deutschen 4,6 Kilogramm Nudeln pro Kopf, 2010 waren es schon 8,1 Kilogramm und 2020 sind es bereits 9,5 Kilogramm. Das liegt auch daran, dass der Markt an schnell zuzubereitenden Fertigteigwaren aus dem Kühlregal seit einigen Jahren wächst. Damit liegen die Deutschen im Nudelkonsum europaweit mit an der Spitze.

Die Deutschen lieben Nudeln. Das zeigt auch der jährlich steigende Pro-Kopf-Verbrauch. 405.000 Tonnen Nudeln produzieren die hiesigen Hersteller. Etwa die gleiche Menge wird noch einmal nach Deutschland importiert, vorwiegend aus Italien. Insgesamt verzehrten die Deutschen 2019/2020 knapp 790.000 Tonnen Nudeln. Der Anteil deutscher Nudeln am Gesamtverbrauch beträgt damit knapp 40 Prozent.

Charakteristisch für das Angebot der deutschen Hersteller sind die Vielfalt und die hohe Qualität der Produkte: Hartweizen bildet dabei für fast alle Nudelsorten die Basis. Dafür vermahlen sieben Hartweizenmühlen in Deutschland zuletzt jährlich knapp 450.000 Tonnen Durum, wie der Hartweizen auch genannt wird. Durum wird seit einigen Jahren auch in Deutschland angebaut, 155.000 Tonnen wurden 2019 hier geerntet. Der Emmer-Nachfahre gedeiht besonders gut in sonnigen, trockenen Regionen. Österreich, Ungarn, die Slowakei und Tschechien sind daher wichtige Hartweizen-Exportländer für den deutschen Markt.

Neben den klassischen Hartweizennudeln sind die deutschen Hersteller auch für ihre Dinkelnudeln sowie Eierteigwaren bekannt. Knapp 2/3 der hierzulande produzierten Nudelspezialitäten enthalten Ei – wie die typisch süddeutschen Spätzle, die ohne Ei nicht funktionieren. Charakteristisch für Eiernudeln ist ihre goldgelbe Farbe.

Fest steht: Für jeden Geschmack gibt es die passende Nudel. Hochwertige Zutaten garantieren dabei jederzeit den perfekten Biss.

Die beliebtesten Nudelsorten

Mehr als 100 Sorten Nudeln werden heute von einheimischen Nudelherstellern angeboten und sorgen für Abwechslung in deutschen Küchen. In den Regalen des Handels finden die Verbraucher Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel oder Vollkorn. Manche enthalten Gemüse, das eine besondere geschmackliche und farbliche Note geben kann. Sie werden getrocknet oder frisch angeboten. Besonders variationsreich sind die Formen. Die Käufer können sich aussuchen, ob sie beispielsweise gerillte, gedrehte oder gewalzte Nudeln mit nach Hause nehmen. Am stärksten gefragt sind Spaghetti, gefolgt von Spiralen und Bandnudeln.

Die Top Ten der meistgekauften Nudeln

  1. Spaghetti
  2. Spiralen
  3. Penne
  4. Bandnudeln
  5. Spätzle
  6. Suppennudeln
  7. Makkaroni
  8. Farfalle
  9. Lasagne
  10. Gabelspaghetti