Warenkunde



Das Etikett

- klar, was drin ist

Auf der Verpackung steht alles, was der Käufer über Nudeln wissen muss. Wenn das Etikett besagt, dass die Teigwaren aus Hartweizen, Weichweizen, Dinkel oder Roggen hergestellt sind, enthalten sie auch nur diese Getreide:

  • Nudeln, die aus verschiedenen Körnern bestehen, heißen Mehrkorn-Teigwaren. Diese Dreikorn- oder Vierkorn-Nudeln müssen mindestens aus drei beziehungsweise vier verschiedenen gemahlenen Getreidesorten zusammengesetzt sein und von jeder Sorte mindestens fünf Prozent enthalten.
  • Teigwaren, auf deren Etikett "Vollkorn" steht, dürfen nur aus Vollkornmehl hergestellt sein.




Auch alle anderen Zutaten kann der Käufer auf dem Etikett nachlesen. Beispielsweise erfährt er hier, wie groß der Eianteil der Teigwaren ist:

  • In Eiernudeln kommen auf ein Kilogramm Grieß mindestens 100 Gramm Ei, was zwei Eiern entspricht.
  • Eiernudeln mit hohem Eigehalt dürfen nur so bezeichnet werden, wenn mindestens 200 Gramm Ei oder vier Eier darin enthalten sind. Das gilt auch für Teigwaren, die den Namen "Hausmacher Eiernudeln" tragen.
  • Die Bezeichnung "mit sehr hohem Eigehalt" ist dann zulässig, wenn auf ein Kilogramm Grieß 300 Gramm Eimasse oder sechs Eier kommen. Dabei kann es sich jeweils um Vollei handeln, um eine entsprechende Menge Eigelb oder um eine Mischung aus beidem.


Das Etikett gibt auch Tipps für das Kochen der Nudeln. Damit die Nudeln ihren festen Biss behalten, sollte insbesondere die angegebene Kochzeit beachtet werden.

Natürlich kann der Käufer auf dem Etikett auch das Füllgewicht der Packung nachlesen sowie den Namen und den Sitz des Herstellers.